Elektro-Epilation – Professionell – Sicher

Die Elektro-Epilation ist bis heute nachweislich die einzig anerkannte Methode, bei der die „definitive“ Haarentfernung das Ergebnis ist. Diese Methode wird auch „Nadelepilation“ genannt und gilt als effektivstes Verfahren um Haarwurzeln zu zerstören. Die Nadelepilation eignet sich für alle Haut- und Haartypen ohne jegliche Nebenwirkungen und Spätfolgen.

Auch wenn wir viele unserer Körperhaare kaum erkennen können, so sind sie dennoch da. Die Haare bilden dabei das am zweitschnellsten wachsende Gewebe unseres Körpers.

Die Elektro-Epilation kann sowohl für Gesichtshaare, als auch am Körper (Achselhaare, Rückenhaare, Brusthaare, Haare in der Bikinizone, Intimbehaarung, etc) angewendet werden und gilt als besonders effektiv.

Die permanente Haarentfernung bestätigte auch die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „test”, sowie die Zeitschrift „ÖKO-TEST” mit einem Vergleich unterschiedlichster Haarentfernungsmethoden, wie z. B. Wachs, Laser, Blitzlampe, Elektroepilation (= Nadel-Epilation) etc. durch die folgenden Aussagen:

Stiftung Warentest – test – Ausgabe Mai 2005

„Die Nadel-Epilation ist das einzige Verfahren, das Haare wirklich dauerhaft, also für immer entfernen kann. Und zwar jedes Haar, egal ob dunkel oder hell. Auch gebräunte Haut ist – anders als beim Laser – problemlos zu behandeln.”

ÖKO-TEST

2007 August

2009 Ratgeber Kosmetik & Wellness

2010 Spezial Wellness

Die drei Methoden der Elektro-Epilation

Elektrolyse, Thermolyse, Blend

1869

Dr. Charles E. Michel, ein Augenarzt aus St. Louis (Missouri) arbeitete bereits seit 1869 mit einem batteriebetriebenen Epiliergerät an der Entfernung eingewachsener Wimpern.

1875

Im Jahr 1875 veröffentlichte er erstmals seine Ergebnisse im St. Louis Clinical Record. Dieses mit Gleichstrom arbeitende Verfahren wurde Elektrolyse genannt, da infolge einer chemischen Reaktion im Haarfollikel Natriumhydroxid (Natronlauge) gebildet wurde und dieses eine Schädigung des Follikels verursachte.

1916

Prof. Paul N. Kree aus New York entwickelte 1916 das sogenannte „multiple needle“ Verfahren. Damit konnten mehrere (4-6) Haare gleichzeitig behandelt werden, was eine enorme Zeitersparnis bedeutete.

1924

Dr. Henri Bordier aus Lyon (Frankreich) entwickelte 1924 eine neue Methode zur Haarentfernung, die Thermolyse. Der Name lässt es bereits erahnen, durch den Einsatz von hochfrequentem Wechselstrom findet eine thermische Schädigung statt. Diese Methode brachte vor allen Dingen Geschwindigkeit in die Haarentfernung.

1930

Arthur R. Hinkel, ein amerikanischer Elektroingenieur traf in den 1930er Jahren auf Henri St. Pierre (Elektrologist). Gemeinsam entwickelten Sie ein Epilationsgerät, mit dem die Elektrolyse und die Thermolyse kombiniert werden konnte.

1945-1948

Hinkel und St. Pierre beantragten 1945 ein Patent für ihr Blend Gerät und erhielten dies im Jahr 1948.

1956

Gordon Blackwell fing 1956 mit der Veröffentlichung seiner Überprüfungen der Elektro-Epilation an. Diese sorgten nicht nur für weltweites Interesse, sondern enthielten nützliche und wertvolle Informationen für praktizierende Elektrologisten.

1960

Ende der 1960er Jahre publizierten Arthur R. Hinkel und Richard Lind eine umfangreiche Abhandlung über die Elektrolyse, Thermolyse und das Blendverfahren. Arthur R. Hinkel‘s Formel über Intensität und Dauer zum Errechnen der sogenannten „units of lye“ (Laugeneinheiten), waren von grundlegender Bedeutung und sorgten für ein besseres Verständnis der Elektrolysetechnik.

1970

Durch den Einsatz von Transistoren in den 1970er Jahren wurden auch die Epilationsgeräte einfacher und zuverlässiger.

1979

Im November 1979 wurde erstmals die „International Hair Route“ herausgegeben, eine Fachzeitschrift für Elektrologisten.

1980

In den 1980er Jahren sorgten vor allem neue Epilationsgeräte für Aufsehen. Mr. Mark Van Orden von der Fischer Company, integrierte Hinkel‘s Formel in programmierbare und computergesteuerte Epilationsgeräte. Die Geräte wurden kleiner und einfacher in der Bedienung. Die Ausbreitung des HIV-Virus führte zur Entwicklung sterilisierter Einweg-Nadeln. Bereits in den frühen 1980er Jahren stellten Dr. Toshio Kobayashi und Dr. Shiro Yamada ihre schnelle Thermolyse-Technik unter Verwendung einer isolierten Nadel vor.

Die Elektro-Epilation ist bis zum heutigen Tag die einzige von der FDA eingestufte permanente Haarentfernungsmethode in der Kategorie „permanent hair removal

Mit freundlicher Genehmigung von Ellen Kronenberger, CPE Link

Lebenszyklus/Haarzyklus

Wie fast alles in der Natur hat auch das Haar einen Lebenszyklus. Nach der Wachstumsphase (Anagenphase) folgt die Rückbildungsphase (Katagenphase), an dich sich die Ruhephase (Telogenphase) mit Haarausfall anschließt. Die Haare durchlaufen die drei Phasen nicht gleichzeitig, die Produktion der einzelnen Haare erfolgt also asynchron. Dadurch wird beim Menschen ein gleichmäßiger Haarbestand gewährleistet.

Anagenphase: Diese Wachstumsphase ist die längste der drei Phasen und dauert in der Regel zwischen 2 und 6 Jahren, abhängig von Alter, Geschlecht und Areal. Bis zu 80 % aller Kopfhaare befinden sich jeweils in dieser Wachstumsphase. In dieser Phase bildet sich eine neue Haarwurzel, und die Produktion eines Haares beginnt. Haare in der Anagenphase nennt man „Papillarhaare“.

Katagenphase: Die sich an die Anagene-Wachstumsphase anschließende Rückbildungsphase dauert meist nur 2-3 Wochen. In dieser Zeit wird der Haarfollikel samt Zwiebel und Papille kleiner, verkümmert und wandert in Richtung Hautoberfläche. Die Matrixzellen teilen sich nicht mehr. Schließlich trennen sich Haar und Papille voneinander. In dieser Phase befinden sich ca. 1% aller Haare, die dann als „Beethaare“ bezeichnet werden.

Telogenphase: Die nach der Rückbildungsphase einsetzende Ruhephase zieht sich über etwa 2-4 Monate hin. Da das Haar von der Nährstoffversorgung komplett abgeschnitten ist, fällt es nach einiger Zeit aus. Pro Tag verliert der Mensch im Schnitt 60-100 Haare, was durchaus normal ist. Mit dem Ausfall des Haares beginnt der Follikel wieder ein neues Anagenhaar zu produzieren. Mit dieser Endphase in der sich bis zu 18% der Kopfbehaarung befindet, erneuert sich die Haarpapille und der Haarfollikel regeneriert sich. Die Matrix entsteht wieder und beginnt mit der Zellteilung, wodurch ein neues Haar entsteht. Die Haare in der Telogenphase nennt man „Kolbenhaar“.

Häufig gestellte Fragen

Diese Frage wird immer dann gestellt, wenn der Kunde nach der Epilation nachwachende Haare beobachtet. Weil jedes entfernte Haar wenn es überhaupt wiederkommt, durch den Haarwuchs-Zyklus mindestens 6 Wochen benötigt.

Wird die Elektroepilation fach- und sachkundig durchgeführt, sind bleibende Hautschäden so gut wie ausgeschlossen. In den meisten Fällen entstehen Narben durch unsachgemäße Nachbehandlung. Aus diesem Grund lege ich großen Wert auf

Kann die Elektroepilation Hautschäden oder Narben verursachen?eine umfassende mündliche und schriftliche Information zu notwendigen Nachbehandlungsmaßnahmen und Pflegeempfehlungen.

Eine Behandlung kann zwischen 30 min und mehreren Stunden dauern, je nach Bedarf und Vereinbarung.

Die Terminlänge richtet sich in erster Linie nach der Größe des zu behandelnden Areals und der Behaarungsdichte (individuell verschieden). Die Empfindlichkeit der Haut und Nerven, sowie persönliche Bedürfnisse und Wünsche wirken sich ebenfalls auf die Terminlänge aus.

Liegen optimale Bedingungen vor können bis zu 20 Haare in einer Minute erfolgreich behandelt werden. Unter schlechten Bedingungen können auch nur 5 Haare pro Minute erfolgreich behandelt werden.

Eine Stimulation der Haarfollikel kann verstärktes Haarwachstum und deformierte Haarfollikel hervorrufen.

Während der ganzen Behandlungszeit sollte weder gezupft, noch mit Wachs enthaart werden.

Jeder Mensch ist individuell und hat somit seine eigene Schmerzgrenze. Manche Menschen nehmen während der Behandlung nur ein Wärmegefühl wahr, andere spüren deutlich mehr und beschreiben es eher als unangenehm. Die Tagesform, der Hautzustand und die Region spielt oft eine weitere Rolle beim Schmerzempfinden.

Beim Zupfen und bei der Wachsenthaarung brechen die Haare an ihrem schwächsten Punkt, direkt unterhalb der Hautoberfläche ab, so dass die geschädigte Haarspitze bzw. der abgebrochene Haarschaft leichter in die Haut einwächst als durch die Follikelöffnung heraus. Das alles geschieht besonders häufig bei Wachsenthaarungen, wenn gegen die Wuchsrichtung abgezogen wird.

Ähnlich ist es bei Männern die „scharf“ rasieren: der abgeschnittene Haarschaft rutscht zurück in den Haarfollikel und wächst dann in die Haut ein.

Ja, das können Sie! Am Wichtigsten ist, die Nachsorge. Wichtig ist es auch schon Tage vorher auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr zu achten, denn der Feuchtigkeitsgehalt der Haut beeinflusst die Behandlung positiv. Haare die vorher durch zupfen, waxing, sugering entfernt wurden, können Sie ebenfalls positiv beeinflussen, indem die Haare vor der ersten Einschätzung (Beratung) für mindestens 3 Monate nicht mehr entfernt werden. (Je länger die Haare nicht mehr entfernt werden, umso besser ist die Einschätzung des Behaarungszustandes und der Behandlungsdauer möglich.) Auch nach Wochen ist nur ein Teilbestand der tatsächlich vorhandenen Haare sichtbar. Im Notfall kann Gesichtsbehaarung mit einer Schere gekürzt oder gebleicht werden. Das Kürzen mit der Schere ist schonender und besser für die Haut, als das rasieren.

Ja, das kann durch einen Arzt gemacht werden.

Ein paar Haare am Kinn – von ©Ellen Kronenberger, CPE

So oder so ähnlich erlebe ich häufig den ersten Kontakt zu (meist) Kundinnen, die die störenden Haare oft bereits über Jahre mit der Pinzette entfernt (gezupft) haben.

INTERESSENTIN: Ich habe ein paar einzelne Haare am Kinn, die mich schon seit Jahren stören. Können Sie die Haare mit ihrer Methode wirklich für immer weg machen?

ICH: Selbstverständlich kann ich das. Was machen Sie denn mit den Haaren? Also, wie entfernen Sie die Haare denn zur Zeit oder in der Vergangenheit?

INTERESSENTIN: Ich zupfe die Haare.

ICH: Das dachte ich mir. Und wie häufig zupfen Sie die Haare?

INTERESSENTIN: Sobald ich merke, dass da wieder Haare sind.

ICH: Ok, also einmal im Monat oder häufiger?

INTERESSENTIN: Nein, häufiger. Meine Haare wachsen sehr schnell.

ICH: Ok, also eher wöchentlich?

INTERESSENTIN: Ja, so 2-3 Mal in der Woche, kommt drauf an. Wie gesagt, meine Haare wachsen sehr schnell. Die sind nach 2-3 Tagen alle wieder da und ich möchte die jetzt einfach nur weg haben. Die stören mich.

ICH: Ok, Und wie lange zupfen Sie dann so ungefähr? 1, 5 oder 10 Minuten?

INTERESSENTIN: Keine Ahnung, 5 Minuten vielleicht.

ICH: Ok, also alle 2-3 Tage zupfen Sie ca. 5 Minuten ihre Haare am Kinn raus. Richtig?

INTERESSENTIN: Ja, wie schon gesagt, meine Haare wachsen sehr schnell wieder nach. Am nächsten Tag kann ich die schon wieder fühlen, aber ich bekomme die dann noch nicht mit der Pinzette raus. Habe ich schon versucht, das endete dann immer mit Bohrlöchern, wenn Sie verstehen was ich meine. Dann entzündet sich die Stelle und die Haare wachsen ein. Das sieht dann noch schlimmer aus. Dann muss ich das mit Make up abdecken.

ICH: Ja, ich verstehe was Sie meinen. Das Problem haben viele Frauen. Aber keine Sorge, gegen die Haare ist ein Strom gewachsen. Ich kann Ihnen helfen. Aber, leider muss ich Ihnen sagen, dass es sich wohl doch um mehr Haare handelt als Sie vermuten. Gezupfte Haare sind nicht nach 2-3 Tagen schon wieder sichtbar nachgewachsen, auch nicht nach einer Woche, selten bereits nach einem Monat.

INTERESSENTIN: Doch, meine Haare schon. Die wachsen sehr schnell.

ICH: Glauben Sie mir, auch ihre Haare wachsen nicht schneller als die Haare anderer Menschen.

INTERESSENTIN: Doch, meine Haare wachsen ganz schnell. Ich sehe es doch. Es sind immer die gleichen Haare. So ca. 20 Haare rechts und ein paar weniger links am Kinn.

ICH: Sie können mir wirklich glauben. Es sind mehr, viel mehr Haare als Sie vermuten. Und Sie müssen jetzt unbedingt aufhören zu zupfen, sonst kann ich die Haare nicht behandeln.

INTERESSENTIN: Ohje, nein das kann ich nicht.

ICH: Doch, Sie müssen. Es geht leider nicht anders.

INTERESSENTIN: Aber ich kann doch nicht mit Haaren im Gesicht rum laufen. Ich arbeite als (Beruf nach Wahl) und habe Kundenkontakt, jeder schaut mir ins Gesicht. Das ist mir peinlich.

ICH: Das verstehe ich sehr gut. Aber glauben Sie mir bitte, dass ich Ihnen nur helfen kann, wenn Sie die Haare nicht mehr aus der Haut reißen. Sie tun auch ihrer Haut keinen Gefallen. Im Gegenteil, sie schädigen nicht nur die Hautoberfläche, wenn sie nach den Haaren „bohren“. Wenn Sie die Haare aus dem Follikel herausreißen, führt das immer auch zu Verletzungen im Haarfollikel und damit zu Vernarbungen im Gewebe. Der Follikel wird deformiert, das erschwert zusätzlich meine Insertion.

INTERESSENTIN: Hmm…

ICH: Sie haben es doch schon selbst festgestellt, oder? Sie haben Entzündungen und eingewachsene Haare.

INTERESSENTIN: Ja, schon…

ICH: Ihre Haut muss sich jetzt unbedingt und vorrangig von den jahrelangen Torturen erholen. Wenn ich jetzt auf dieser gereizten Haut beginne zu epilieren, fallen die zu erwartenden Hautreaktionen viel stärker aus als dies bei einer gesunden, unverletzten Haut der Fall wäre. Das kann und möchte ich nicht verantworten. Und das möchten Sie doch auch nicht, da bin ich mir ganz sicher.

INTERESSENTIN: Aber trotzdem, Sie müssen verstehen, dass ich die Haare nicht wachsen lassen kann.

ICH: Doch, Sie müssen. Leider kann ich ihnen dabei nicht helfen. Aber wenn Sie das durchhalten, kann ich ihnen versprechen, dass ich Ihr haariges Problem beseitigen werde.

INTERESSENTIN: Ja, aber die Haare werden doch lang und dann sieht man die doch. Und rasieren möchte ich nicht, das macht es doch nur noch schlimmer. Das weiß doch jeder.

ICH: Nein, das stimmt so nicht. Das ist ein Ammenmärchen, das sich konsequent hält. Die feine Spitze der Haare wird nur abgeschnitten, die dickere Schnittkante lässt das Haar dicker erscheinen als es tatsächlich ist. Quasi eine optische Täuschung.

INTERESSENTIN: Ich weiß nicht, ob ich das kann.

ICH: Doch, Sie können das auch. Schon viele meiner Kundinnen haben das geschafft. Sie schaffen das auch.

INTERESSENTIN: Ich weiß nicht.

ICH: Glauben Sie mir. Sie können das auch. Da bin ich mir sicher.

INTERESSENTIN: Gibt es denn keine andere Möglichkeit?

ICH: Doch, natürlich gibt es die. Sie lassen alles so wie es ist.

INTERESSENTIN: Nein, das will ich ja nicht.

ICH: Dann gibt es nur diese Möglichkeit. Sie legen ihre Pinzette in die hinterste Ecke von ihrem Badezimmerschrank und hören auf zu zupfen. Hängen sich einen Zettel an den Badezimmerspiegel „Ich werde nicht mehr zupfen, meiner Haut zuliebe!“.

INTERESSENTIN: Seufz, das wird hart.

ICH: Ich weiß. Eine Bitte noch, nur rasieren, nicht schaben. Auf gereizter Haut kann ich nicht epilieren. Besser wäre, Sie würden die Haare, die zu lang werden mit einer Schere kürzen.

INTERESSENTIN: Und wann können wir anfangen?

ICH: Naja, wann haben Sie denn zuletzt gezupft?

INTERESSENTIN: Heute Morgen…

ICH: Tja, dann sollten wir noch ein wenig warten. Ideal wären ca. 3 Monate.

INTERESSENTIN: 3 Monate! OMG!

ICH: Ja, das klingt lange. Aber erst dann hat sich die Haut zu 100% und vollständig erholt. Außerdem sehe ich dann den größtmöglichen Haarbestand. Das bedeutet, Sie werden bereits nach der ersten Behandlung einen deutlichen Erfolg sehen können.

INTERESSENTIN: Wirklich?

ICH: Ja, das verspreche ich Ihnen, wenn Sie jetzt tapfer sind und eine gute Vorarbeit leisten. Und überlegen Sie, was sind schon 3 Monate gegen die ganzen Jahre in denen Sie den Haaren erfolglos zu Leibe gerückt sind.

INTERESSENTIN: Stimmt, die schränken mich schon seit Jahren ein und meine Haut sieht immer schlimmer aus.

ICH: Jetzt sind Sie ja auf dem richtigen Weg. Wir schaffen das! (Sorry, Frau Merkel, aber der Spruch passt bei mir auch.) Noch eine Kleinigkeit. Bitte erschrecken Sie nicht über das was sich in den nächsten Wochen an Haaren zeigt. Es werden viele werden, sehr viel mehr als Sie denken.

3 Monate später

KUNDIN: Am Anfang war es so schwer für mich. Und es wurden immer mehr Haare. Das hätte ich niemals geglaubt. Fast hätte ich das Handtuch geworfen und die Pinzette wieder rausgeholt.

ICH: Aber das haben Sie nicht. Sie sind hier!

KUNDIN: Ja, es hat mich aber sehr viel Überwindung gekostet am Anfang. Aber irgendwann habe ich einfach dazu gestanden. Meine Kollegin/Freundin/Nachbarin fragte, wieso ich denn so rumlaufe. Und ich sagte, weil ich die jetzt endlich für immer loswerden will und da jetzt halt durch muss. Und je öfter ich darüber sprach, umso leichter wurde es für mich. Ich wusste gar nicht, wie viele Frauen, die ich kenne, auch so ein Problem haben. Und sie meinten alle, wenn das klappt, dann lassen sie sich ihre Haare auch weg machen.

ICH: Wir fangen erstmal mit ihren Haaren an.

KUNDIN: Ich freue mich drauf.

Ja und dann dauert es oft nur 3-4 Behandlungen und das Problem ist bereits zu 90-95% gelöst.

Früher mit der Behandlung anzufangen, kann man machen. Aber die „Durststrecke“ wird dann während der ersten Behandlungsmonate durchlaufen. Das bedeutet Frustration und Unzufriedenheit auf Seiten der Kunden. Noch dazu muss die Behandlung sehr viel vorsichtiger durchgeführt werden, aufgrund der noch vorhandenen Hautreizungen. Das kann schnell in einer ineffektiven Unterbehandlung enden und erhöht die Unzufriedenheit auf beiden Seiten.

Mit freundlicher Genehmigung von Ellen Kronenberger, CPE Link

Die Mär der „heißen“ Nadel – von Ellen Kronenberger, CPE